Webseitengeschwindigkeit

Webseitengeschwindigkeit als Rankingfaktor

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Die Webseitengeschwindigkeit, oder auch Page Speed, war 2009 noch kein Rankingfaktor für die Google Suche. Dennoch haben Seiten mit einer höheren Geschwindigkeit gute Ergebnisse erzielt. Es ist leichter auf einer Seite mit hoher Geschwindigkeit zu surfen und bietet dem User eine positive Erfahrung. Die Nutzer waren durchschnittlich länger auf den Seiten und haben mehr Unterseiten besucht. Das führt auch zu besseren Zahlen im Verkauf und Umsatz.
Inzwischen wurde es offiziell gemacht, dass der Page Speed relevant für das Ranking in der Trefferliste ist. Spätestens jetzt ist es für alle Webmaster an der Zeit zu handeln und die Webseite schneller zu machen. Aber wie geht das?

Schritte zur Verbesserung der Webseitengeschwindigkeit

  1. Verringern Sie die HTTP-Requests

Die Seite wird schneller und komplett geladen, wenn es von der Seite des Nutzers nur wenige HTTP-Requests gibt. Dafür muss man die Anzahl der externen Quellen (Skripte, Stylesheets, Bilder, Videos etc.) minimiert werden.

  1. CSS-Stylesheets zusammen fassen

Der erste Schritt ist die Zusammenfassung aller vorhandenen Stylesheets in eine CSS-Datei. Nun wird diese Datei im <head> Bereich des HTML Dokuments verlinkt. Dabei muss beachtet werde, dass keine inline-Style Angaben mehr in der HTML verwendet werden. So ermöglicht man den Browsern das Caching der CSS-Datei, was wiederum die Geschwindigkeit für den Nutzer erhöht. Das selbe gilt für Java-Script Dokumente und Quellcode.

  1. Benutzen Sie CSS-Sprites

Da die HTTP-Spezifikation nur wenige Download Vorgänge zur gleichen Zeit vorsieht, kann die Ladezeit durch Sprites vermindert werden. Das Zusammenfügen von den Grafikobjekten in ein Objekt verringert zudem die Anzahl der HTTP-Requests.

  1. Medien und Dateien optimieren

Die Bilder und Videos sollten in guter Qualität erscheinen. Dennoch dürfen die Dateien nicht zu gross sein. Die Optimierung von Medien beinhaltet, sie so klein wie möglich zu halten. Dies trägt ebenso zu einer schnelleren Ladezeit hinzu. Hier bei hilft auch die Gzip-Komprimierung. Durch sie kann in vielen Fällen 70% oder mehr an Datei Volumen gespart werden.

  1. Serverseitiges Caching

Bei dem Serverseitigen Caching wird jede aufgerufen URL zu einer „plain HTML-File“ erstellt. Diese Technik ermöglicht, dass dynamische Seiten nicht jedes Mal neu aufgebaut werden müssen. Eine dynamische Seite wird in ein statisches HTML geparsed und auf dem Webserver abgespeichert, was zu einer erheblichen Verbesserung der Webseitengeschwindigkeit führt.

  1. Content Delivery Network (CDN)

Durch die Nutzung eines CDN ermöglicht man den Nutzern mehrere Inhalte gleichzeitig herunterzuladen. Bekannte Dienste wie Amazon CloudFront und Google App Engine sind seriöse und funktionierende Programme die dies bereitstellen. Dadurch wird die Ausgabe einer Webseite schneller.

  1. Dedizierter Server

Viele Websites sind auf sogenannten Shared Hosting-Plattformen. Bei denen sind oft hunderte Websites auf ein und dem selben physikalischen Server gehostet. Dies kann sich sehr negativ auf den eigenen Page Speed auswirken. Daher ist die Nutzung eines eigenen Dedizierten Servers empfehlenswert. Wenn dazu noch die passende Hardware, dem Traffic der Seite entsprechend, benutzt wird können Verbesserungen bei der Webseitengeschwindigkeit erzielt werden.

 

Wenn Sie diese Schritte befolgen sollte sich die Performance Ihrer Webseite erheblich verbessern.

 

 

 

 

 

Kategorien: Online-Marketing, SEO, Webdesign

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