Strategien für erfolgreiches Influencer Marketing

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Als Influencer Karriere zu machen, erscheint vielen jungen Leuten optimal. Nur mit dem Smartphone unterwegs sein, sich zusammen mit irgendwelchen Waren inszenieren und dabei von möglichst vielen Followern verfolgt und geliked werden. Das bedeutet, dass man ständig neueste Trends ausprobieren darf – und dafür auch noch bezahlt wird. Dass es jedoch viel Arbeit ist, kontinuierlich Follower zu halten, zu unterhalten und zu Kunden zu machen, ist vielen nicht klar. Dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen und den richtigen Influencer für seine Kampagne zu finden, helfen diese Tipps.

Wiederholung schafft Wiedererkennung

Es gilt die Faustregel, dass ein potenzieller Kunde sieben Mal von einem Produkt gehört haben muss, um zum Käufer zu werden. Daher sollte man für seine Marke einen Influencer aussuchen, mit dem man sich eine längere Zusammenarbeit vorstellen kann. Dieser sollte kontinuierlich Beiträge zum Produkt posten, was auch den Betrag pro Post verringern könnte, den man ihm bezahlen muss.

Der Influencer sollte kein Influencer sein

In den wenigsten Fällen macht es Sinn, nationale oder internationale Stars als Influencer einzusetzen. Sie verfügen zwar über eine enorme Reichweite, haben aber keinerlei persönliches Verhältnis zu ihren Followern. Viel geeigneter sind Influencer, die zwischen 1.000 und 20.000 Fans haben. Sie bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, da sie nicht hauptberuflich als Influencer arbeiten und posten in der Regel Produkte, die ihnen und ihren Freunden, Bekannten und Freundesfreunden ebenfalls gefallen. Sie engagieren sich viel mehr als die großen Stars und vor allem: ihr Wort hat im Freundeskreis noch Gewicht.

Branchenprofis erhöhen Conversionrate

Ein wichtiger Pluspunkt bei Microinfluencern ist außerdem, dass sie das Portfolio an Produkten, für die sie ihr Gesicht hinhalten, sehr gezielt auswählen. Das bedeutet, dass sie sich und ihrer Strategie treu bleiben und nicht heute für vegane Ernährung und morgen für Billigschnitzel werben. Influencer, die keine Linie fahren, sondern für jedes Produkt werben, das ihnen angeboten wird, eignen sich nicht für glaubwürdige Kampagnen. Ein Influencer, der ständig über neue Werkzeuge berichtet, hat jedoch dementsprechend homogene Follower, die sehr interessiert daran sind, über die neuesten Artikel dieser Branche auf dem Laufen gehalten zu werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Einkaufs ist somit um ein Vielfaches erhöht.

Fundierte Prüfung garantiert Qualität

Um zu überprüfen, welcher Influencer seinen Job besonders gut macht, sollte man sich vor der Entscheidung, einem von ihnen einen Auftrag zu geben, die Zahlen ihrer vorherigen Kampagnen schicken lassen. Diese kann man dann untereinander vergleichen. Wichtige Zahlen sind nicht nur die der Follower, sondern auch die der Interaktion. Außerdem sollte die Qualität der Bilder und Posts überzeugen.

Bild: Influencer begeistern sich für viele Produkte ©Jacob Lund

Kategorien: Social-Media

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