E-Commerce

Google plant Buy-Button

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Von der Suchmaschine zum E-Commerce

Die Suchmaschine verfügt schon seit längerer Zeit über eine Shopping-Funktion. Mit ihrer Hilfe lassen sich die gewünschten Produkte einfach und schnell finden. Allerdings war es bisher so, dass sie nur Preise und die verschiedenen Händler aufgelistet hat und den Besucher anschließend auf deren Landing Pages weiterleitete. Der geplante Button wird vorerst wohl nur über die mobile Suche verfügbar sein, da heutzutage in bereits 10 Ländern mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets, als über stationäre betätigt werden.

Außerdem wird dieser Button anfangs erst einmal nur auf dem US-Markt verfügbar sein. Ein weiterer Fakt ist, dass der Buy-Button nicht in der organischen Suche, sondern nur in bezahlten Anzeigen erscheinen wird. Durch einen Klick des Kunden auf den Button, wird er auf eine von Google errichtete Landing Page geleitet, wo der letztendlich den Kauf abschließen kann.

Zuletzt werden die Bestellungen von Google an den Händler weitergegeben, welcher sie wie gehabt bearbeitet und verschickt. Das Ziel von Google ist es hierbei, dass die Nutzer die Suchmaschine nicht mehr verlassen und dass ihr Leben im Web über sie stattfindet, sodass die User nicht mehr nur nach Informationen googlen, sondern auch über sie einkaufen und Essen über sie bestellen.

Händler werden zu Zwischenhändlern

Diese Erweiterung von Google in Richtung E-Commerce ist somit eine Kampfansage an Amazon und eBay. Besonders kleinere Unternehmen fürchten dadurch einen Verlust von ihrer Markenidentität, da sie durch die Bestellungen, die direkt über Google laufen, zu Zwischenhändlern degradiert werden. Aus diesem Grund versprach die Suchmaschine, dass sie stark gebrandete Landing Pages mit weiteren Produkten der Marke und der Option, sich für Newsletter oder ähnliche Marketingprogramme der Händler einzutragen, erstellt.

Keine Pauschale, aber auch keine Daten

Dennoch befürchten die Händler einen Verlust von wichtigen Userdaten und Umsätzen, da Google die erhaltenen Kundeninformationen nicht an die Retailer ausliefert, sondern nur für eigene Zwecke speichert. Da Google weiterhin die Umsätze über die geschalteten Anzeigen generieren will, wird für die Händler keine anteilige Pauschale anfallen. Die Suchmaschine äußerte sich bisher jedoch noch nicht über das Feature, weshalb die Einführung des Buy-Buttons noch nicht bekannt ist.

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