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Online-Marketing: 3 typische Start-Up Bremsen

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SEO, Adwords und Facebook-Werbung

Beim Online-Marketing spielen SEO, Adwords und Facebook-Werbungen eine wichtige Rolle und Start-Ups nutzen vor allem diese drei Möglichkeiten, um ihr Geschäft online zu vermarkten. Dabei merken sie jedoch, dass es um einiges komplizierter ist, als sie anfangs angenommen haben.

Allerdings können sie sich, aufgrund der entstehenden Kosten, keine Experten in diesem Gebiet anstellen. Somit ist es erforderlich, dass man sich selbst in das Thema hinein arbeitet, Artikel liest und sein Bestes gibt, um den Kanal des Online-Marketings entsprechend nutzen zu können.

 Junge Start-Ups benötigen einen anderen Ansatz

Dafür wird aber viel Zeit geopfert, da dieser Bereich nicht in der eigenen Kernkompetenz liegt. Und es handelt sich dabei um kostbare Zeit, die man für die Weiterentwicklung der eigenen Produkte besser nutzen könnte. Für junge Start-Ups eignen sich SEO, Adwords und Facebook-Werbungen nicht unbedingt, da einige Nachteile oftmals vergessen werden.

Die Nachteile

  • Fehlende Flexibilität: Jede Veränderung eines Produktes bewirkt eine entsprechende Anpassung in den Marketingkanälen. Das heißt, dass es sein kann, dass Adwords-Kampagnen erneut aufwendig überarbeitet werden müssen, damit man die Kosten nicht weiter in die Höhe treibt.
  • Fehlende Expertise: Zwar sind die Gründer eines Unternehmens Experten auf ihrem Gebiet, jedoch nicht auf komplexen Themengebieten, wie zum Beispiel der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Als Start-Up besitzt man nicht die nötigen finanziellen Mittel, um sich Experten für das Marketing zu holen. Und wenn man sich diese Gebiete selbstständig aneignen möchte, dann wird viel Zeit verschwendet, die man für die Verbesserung seiner Produkte nutzen sollte.
  • Keine Reputation: Man erlangt keine Reputation, wenn man eine Werbeanzeige auf Facebook oder ein Suchergebnis in Google schaltet, da auf die User anschließend auf der Website überzeugt werden müssen, um einen möglichen Verkaufsabschluss zu erlangen.
  • Hohe Kosten: Auch Google Adwords und Facebook-Werbungen bewirken hohe Kosten, da es sich bei beidem um eine bezahlte Werbung handelt.
  • Hoher Aufwand: Bereits das Verstehen der Grundlagen de Kanäle nehmen einiges an Zeit in Anspruch, wobei sowohl die Einarbeitung als auch die Umsetzung einen hohen Aufwand benötigen.

Sollte es sich bei dem Start-Up um ein Unternehmen handeln, welches neuartige Technologien oder Nischenprodukte vertreibt, so gibt es anfangs noch nicht all zu viele Suchanfragen. Somit kann man sagen, dass jegliche Formen des Suchmaschinen-Marketings nicht optimal sind.

Alternative Ansätze

Der Vorteil des Content Marketings ist im Vergleich zu den anderen typischen Werbeformen, dass man die Möglichkeit besitzt, über sein eigenes Fachgebiet zu berichten. Das heißt, dass man sich einem Thema widmen kann, dass man beherrscht. Das führt letztendlich dazu, dass dem Leser ein Mehrwert geboten wird und die eigene Reputation verbessert wird. Des Weiteren bleiben die Kosten dabei gering und allgemein ist es förderlich für das Kerngeschäft.

Das positive dabei ist auch, dass die Flexibilität erhalten bleibt und das Geschäftsmodell bzw. die Produkte sich noch verändern können, die Thematik jedoch die gleiche bleibt. Wenn man User anzieht, die nicht nur an einem speziellen Produkt, sondern an dem Thema interessiert sind, dann bleiben diese treu, auch wenn sich das Geschäftsmodell leicht verändert. Somit bleiben einem aufwändige Anpassungen erspart.

Content-Marketing-Kanäle

Beim Content-Marketing denken die meisten zunächst an einen eigenen Blog, YouTube-Kanal oder Ähnliches. Zwar stellen sie sehr gute Möglichkeiten dar, allerdings ist der Aufwand, der damit verbunden wird enorm, da auch diese Kanäle zunächst vermarktet werden müssen.

  • Gastbeiträge in bekannten Branchen-Magazinen oder Blogs

Mit Hilfe von Gastbeiträgen gelangen Sie an einen Zugang zu dem Publikum von Seiten, die bereits bekannt sind. Das bedeutet, dass Sie sich als Experte auf Ihrem Gebiet präsentieren und von der Reputation der Seite profitieren. Wenn Sie einen guten Beitrag verfassen, bieten Sie den Lesern einen Mehrwert und unterstützen die Redaktion der Seite aufgrund von Abwechslung und einem anderen Blickwinkel auf bestimmte Themen.

  • Gastvideos in YouTube-Kanälen

Sollte es einen YouTube-Kanal mit vielen Followern geben, der sich mit Ihrem Fachgebiet überschneidet, haben Sie die Möglichkeit einen eigenen Beitrag für den Kanal beizusteuern oder sich von dem YouTuber zu Ihrem Thema interviewen zu lassen.

  • Aktivitäten in Online-Foren

In Online-Foren haben Sie die Chance, anderen mit Ihrem Fachwissen weiterzuhelfen. Das bedeutet, dass Sie sich ein weiteres Mal als Experte positionieren und im Gegenzug dazu werden Sie von einem Fragensteller weiterempfohlen, wodurch sich Ihr Netzwerk erweitert. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es zu einem weiterführenden Gespräch kommt, wodurch sich am Ende eventuell ein Verkauf/eine Beauftragung entwickelt. Geeignet dafür sind themenspezifische Online-Foren, Xing-Gruppen und Facebook-Gruppen.

  • Kommentare bei relevanten Fachartikeln

Relevante Fachartikel können Ihnen dazu verhelfen, Ihr Wissen zu erweitern und stets up-to-date zu sein. Da es normalerweise unter jedem Artikel eine Kommentarfunktion gibt, können Sie diese Funktion ebenfalls für Ihr Marketing nutzen. Sie sollten es dabei jedoch vermeiden, Link-Spam zu betreiben. Viel mehr sollten Sie mit Ihrem Know-How den Artikel ergänzen und auf die Fragestellungen anderer Leser eingehen. Wenn es inhaltlich sinnvoll und thematisch passend ist, können Sie auch auf einen Ihrer eigenen Artikel / Angebote verweisen.

Sehr wichtig hierbei ist vor allem, dass der Nutzen für den Leser im Mittelpunkt steht. Der Vorteil der Kommentarfunktion unter Artikeln ist es, dass Sie die Chance haben sich zu präsentieren ohne selbst einen Artikel verfassen zu müssen. Selbstverständlich können Sie dabei auch mit dem Autor kommunizieren und so eventuell eine weitere interessante Person in Ihr Netzwerk eingliedern.

Weitere Möglichkeiten

  • Berichterstattung von Dritten

Sie könnten Autoren größerer Seiten fragen, ob er über Sie und Ihr Unternehmen berichten wurde, denn dadurch erhalten Sie die Aufmerksamkeit des Publikums und Sie profitieren von seiner Bekanntheit. Sollte der Betreiber ebenfalls zu Ihrer Zielgruppe gehören, können Sie ihm kostenlos Ihr Produkt anbieten oder Ihre Dienstleistungen testen lassen. Das Ziel sollte dabei sein, dass er einen unabhängigen, ehrlichen und eigenen Bericht über Sie für seine Leser verfasst.

  • Eintragung in Listen

Auf vielen Websites lassen sich Listen mit Empfehlungen finden. Sollten Sie solche Listen finden, können Sie dem Webseitenbetreiber eine freundliche Anfrage schicken, ob er Sie ebenfalls in die Liste aufnehmen würde.

  • Start-Up-Portale

Des Weiteren gibt es auch Start-Up-Portale, bei denen Sie Ihr Start-Up kostenlos eintragen lassen können, um mehr Bekanntheit in der Szene der Start-Ups zu erlangen. Ob Sie dadurch die Aufmerksamtkeit potentieller Kunden erhalten, hängt von Ihrer Zielgruppe ab.

Mit Hilfe dieser genannten Möglichkeiten können Sie Stück für Stück an Bekanntheit in Ihrer Branche gewinnen und Ihre Zielgruppe auf Sie und Ihr Angebot aufmerksam machen. Man sollte nicht zwangsläufig aufAdwords, Suchmaschinenoptimierungen und Facebook-Werbungen verzichten, man sollte sich jedoch den Nachteilen im Klaren sein.

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